Mittwoch, 30. April 2014

.: Rezension ~ Doctor Who: Wunderschönes Chaos :..


~ Galaktische Grüße aus der TARDIS! ~
.: Doctor Who: Wunderschönes Chaos :.
(Gary Russell)



~ Produktinformation TB ~
Genre: Science Fiction
TB-Ausgabe: 260 Buchseiten
Verlag: Cross Cult
Erstauflage: 06.11.2013
Sprache: Deutsch
Preis: 12,80€


~ Produktinformation eBook ~
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 930 KB
Verkauf durch: Amazon.de
Preis: 7,99€




~ Klapptext ~
Der Doktor und Donna Noble sind zurück in London, um Zeit mit Donnas Familie zu verbringen und von ihren Abenteuern zu berichten. Ihr Großvater, Wilfred, ist besonders gut gelaunt – er hat einen neuen Stern am Himmel entdeckt, der daraufhin nach ihm benannt wurde. Er nimmt den Doktor, als Ehrengast, mit zu der Benennungszeremonie.

Doch der Doktor ist misstrauisch, auch über andere Veränderungen, die man am Himmel beobachten kann. Vor allem dieser eine Stern dort hinten. Nein, nicht der. Der da, ein Stück weiter links...

Die Weltbevölkerung wird von einer mysteriösen Energie besessen, die die Persönlichkeit ändert und die Menschen anders denken lässt. Etwas kommt zur Erde. Eine alles verzehrende, finstere Macht aus dunkler Vorzeit – mächtig, finster und wütend.


~ Aufmachung ~ Cover ~
Wir finden den zehnten Doctor (David Tennant), in seinem typisch gestylten Gewand, umgeben von Sternen im Weltall. Da wo er auch hingehört ;-)
Wie immer in Eile und auf einem Sprung die Erde zu retten!

~ Schreibstil ~
Witzig, humorvoll und wunderbar formulierte Sätze, die einem gut in das Geschehe eintauchen lassen. Situationen und diverse Dinge sind nicht zu aufwendig, aber auch nicht zu geringfügig erklärt. Eben genau auf den Punkt um sich alles wunderbar gut vorstellen zu können.

~ Protagonisten ~

.: Der Doctor :.
Der zehnte Doctor ist sehr sarkastisch und humorvoll. Auch seine mitfühlende Art macht ihn sehr sympathisch. Immer hat er was für die Menschen übrig und rettet diese Spezies am liebsten. Er selbst ist ein Timelord aus Gallifrey, sein Heimatplanet, der nicht mehr existiert. Dies macht ihn zum letzten Timelord im Universum. So scheint es zu mindeste!

.: Donna Noble :.
Ist sehr energisch und aufbrausend. Nicht egoistisch, aber dennoch geht ihr eigenes Wohl und das ihrer Familie vor. Sie hat so ihrer Probleme sich in die normale Zivilisation einzufügen und ist daher auch ständig auf der Suche nach einem Job. Ein Job der sie glücklich machen soll. Doch nichts befriedigt ihre inneren Bedürfnisse. Und dann trifft sie den Doctor! Dank ihm findet Donna ihre Bestimmung. Sie reißt mit ihm durch Raum und Zeit, besucht fremde Welten und trifft außergewöhnliche Wesen. Doch das wichtigstes an der ganzen Sache ist, sie rettet zusammen mit dem Doctor Lebewesen, die ihre Hilfe benötigen. Das will Donna und nichts anderes!

.: Wildred Mott :.
Ein Opa wie er im Buche steht und den sich jeder Enkel oder Enkelin wünscht!
Sein Schrebergarten ist das A und O um Ruhe zu finden. Dort sitzt er dann mit seinem Teleskop und betrachtet Sterne, Planeten und hält ständig nach der einen blauen Notrufzelle (TARDIS) ausschau.
Wildred ist ein heller Kopf und hilft dem Doctor, mit seinen scharfsinnigen Beobachtungen, immer wieder. Ihn sollte man an der Seite haben, wenn man nicht mehr weiter weiß!

.: Sylvia Noble :.
Ist die Mutter von Donna und die Tochter von Wildfred.
Zu ihrer Tochter hat sie eher ein distanziertes Verhältnis, schon von klein auf. Donna kann es ihrer Mutter nie recht machen. So empfindet zu mindeste Donna ihr Verhalten. Doch eigentlich sorgt sie sich doch nur um ihr einziges Kind. Und da Donna immer nur Fachsen im Kopf hat, hat auch Sylvia noch größere Sorgen als andere Mütter. Gerade weil sie mit dem Doctor umherreist. Donna sollte sich doch wenigstens ab und an melden. Sagen, das es ihr gut geht etc. Sylvia meint: Irgendwann kommt der Doctor alleine zurück...

.: Mandragora :.
Der Gegner im Buch. Eine Macht die die Menschheit kontrollieren und zu ihren Sklaven machen möchte. Eine Art Racheakt, da das böse Wesen weiß, dass der Doctor gerade auf der Erde ist...


~ Zitat ~
Whovians werden es lustig finden :D
.: Seite 89 :.
Der Doctor betrachtete sein Spiegelbild. Er fand immer, dass ihm ein Dinnerjacket mit schwarzer Krawatte ziemlich gut stand - er hasste Fliegen. Er fand, dass er damit wie ein Kellner aussah, wenn man danach ging, was auf anderen Partys passiert war...


~ Meine Meinung ~
Eine Gelungene Geschichte, wie es die Whovians oder Science-Fiction-Fans gerne mögen.
Mir gefällt in dieser Erzählung besonders gut, dass der Großvater eine wesentliche rolle Spielt. Seine treue Art und Aufrichtigkeit wächst einem sofort ans Herz.
Auch sieht man bei "Doctor Who Geschichten" immer wieder, dass es nicht die Starken sondern meist die scheinbar schwächeren Charaktere sind, die unsere Welt retten können.

So auch hier. Zwar war ich nicht sonderlich überrascht, als ich erfuhr, wer die Mandragora vernichten kann, doch wie das böse versucht wird zu besiegen, war eine klasse Idee. Als Leser bekommt man fast schon Mitleid mit der bösen Kreatur. Aber so kennen Fans die Geschichten und genau das macht es aus.

Auch wie die Macht langsam überhand nimmt und ihre kleine Armee von ausgewählten Menschen zusammen führt, ist klasse erzählt. Vieles was einem unlogisch erscheint, wird "immer" plausibel aufgeklärt. Der AHA-Efekt ist hier oft gegeben.

Ich hatte zu beginn so meine Bedenken, was die Erklärungen des Doctors angeht. In den Serien bleibt mein Gehirn irgendwann im Satz stehen und denkt nicht mehr logisch mit. Zu viele Fremdwörter und intergalaktische Bezeichnungen verwirren oft das Verstehen. Dann "sieht" man aber was der Doctor erklärt oder gemeint hat und auf einmal versteht der Zuschauer.
Beim Lesen sind ja keine Bilder vorhanden, und da dachte ich mir: "Ohhh das wird was geben". Aber ich muss sagen, die Geschichte ist wunderbar gut geschrieben, so das es nicht eine Situation gab, in der ich überlegen müsste, was gemeint ist. Richtig gut ;-)

~ Fazit ~
Selbst für nicht Science Fiction-Fans ist dieses Buch lesenswert. Es steckt viel mehr dahinter als nur Weltraum, Außerirdische und fremde Planeten.

Ein Whovian "muss" das Buch lesen und für Leute die dem Doctor-Who-Fieber "noch" nicht verfallen sind, sollten es einfach mal wagen 250 Seiten wundervollsten "Science Fiction" zu lesen :D



Ich vergebe ganz klar 5 von 5 Notrufzellen ;-)



Es grüßt euch die Sasija aus der TARDIS ;-)

Kommentare:

  1. Eigentlich wollte ich schon ins Bett, aber dann hab ich die Tardis gesehen und musste einfach noch bei dir reinlesen. Ich bin noch nicht lange Whovian, aber dafür jetzt mit Haut und Haar. David ist mein Liebling und deswegen hatte ich mir das Buch auch schon angesehen. Ich hab ähnliche Bedenken wie du, dass es gelesen nicht halb so gut ist, wie gesehen, aber versuchen kann man es ja mal. Ich liebe übrigens "The Day of the Doctor". Matt und David zusammen sind einfach geniel. ;) Liebe Grüße, Alana

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    1. Ohh ich freue mich immer sehr, wenn sich Whovians auf meinem Blog verirren ;)
      Ob alter Hase oder Frischling; Wir sind alle eine große Familie :D

      Finde David auch klasse. Sein Charakter ist so schön dramatisch und chaotisch. Er macht einfach fun ;)
      Doch Matt ist und bleibt mein Liebling <3 Sein kindliches Verhalten und die Neugierde ist unschlagbar ^^

      Hatte auch richtig viel Spaß beim Special zum 50sten. Hammer die Beiden ;)

      Wenn du das Buch noch nicht gelesen hast, wirds Zeit ;) Es wird dir gefallen.

      Lg Sassi ;)

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